Willkommen bei #eduleaks.com


Die neue Bildungs Community

Die Organisation rund um „www.eduleaks.com“ besteht aus Vertretern der Wirtschaft und der Aus- und Weiterbildung. Sie befasst sich hauptsächlich mit folgenden Themen:

  • Berufliche Grundbildung Schweiz
  • Vergleiche von Lehrstellenplattformen und Bildungsstätten
  • Die Rolle der Volkschulen
  • Die Rolle der Politik
  • Die Rollen schweizerischer Berufsverbände
  • Aus- und Weiterbildung für Erwachsene

Das Netzwerk hat zum Ziel die Transparenz im Bereich des schweizerischen Bildungswesens zu fördern. Alle Beiträge werden redaktionell geprüft und erst dann einer Veröffentlichung zugeführt.


Ihre Meinung ist wichtig

Wenn Sie mindestens eine der drei folgenden Fragen positiv beantworten können, dann sollten Sie mit uns in Kontakt treten.

  1. Haben Sie persönliche Erfahrungen mit den oben genannten Themen gemacht?

  2. Wurden Sie z.B. mit offensichtlichen Intransparenzen rund um die obigen Themen konfrontiert, oder sind Sie sogar persönlich davon betroffen?

  3. Finden Sie es wichtig dies der Community mitzuteilen?


Bitte verfassen Sie einen kurzen Beitrag oder Kommentar auf http://www.eduleaks.com.

Wir werden diesen bestimmt beantworten.

Herzlichen Dank!

 

 

Doping an den Lehrabschlussprüfungen?


Brennpunkt Bern:

Am 29.06.2017 wurde durch die Medien veröffentlicht, was in Fachkreisen längst bekannt war. Es bestehen Informations-Lecks unter den eingeweihten Prüfungsexperten. Die Frage ist, warum man nicht längst etwas dagegen unternimmt. Stattdessen kursieren auch in anderen Kantonen der Schweiz aktuellste Prüfungsunterlagen munter weiter. Was steckt dahinter und wer hat ein Interesse an diesen Dokumenten?

Im Fokus steht der Kantonal-Bernische Verband der Elektroinstallationsfirmen KVBE, dessen offizielle Stellungnahme heute veröffentlicht wurde:


Werte Mitglieder des KBVE, werte Ausbildner/Innen,

Im Zusammenhang mit der gestrigen online-Schaltung des fraglichen Artikels im Blick  lassen wir Ihnen unsere offizielle Stellungnahme zukommen:

  1. Die Schilderung im Blickartikel entspricht nicht den Tatsachen
  2. Der Fall wurde überprüft
  3. Das bei einem Kandidaten während den praktischen Prüfungen aufgegriffene Dokument enthielt allgemeine Merkpunkte zu möglichen Themen an Fachgesprächen und konnte zum betreffenden Zeitpunkt gar nicht zur Lösung von Prüfungsfragen verwendet werden.
  4. Aufgrund des Fehlens jeglichen vermeintlichen Betrugserfolgs, wurde und wird die Sache nicht weiterverfolgt und hat für keinen Kandidaten nachteilige Folgen.

Wir danken für Ihre Kenntnisnahme und allfällige Wiedergabe der Gegebenheiten, wie sie sich zugetragen haben, anders als im Blick dargestellt.


Richtigstellung durch den Presserat

Wenn die durch den Kantonal-Bernischen Verband der Elektroinstallationsfirmen KVBE zurückgewiesene Berichterstattung von BLICK nicht korrekt sein sollte, dann muss der KBVE eine Richtigstellung durch den Schweizerischen Presserat erwirken.

Der Schweizerische Presserat steht dem Publikum und den Medienschaffenden als Beschwerdeinstanz für medienethische Fragen zur Verfügung. Unter der Rubrik „Stellungnahmen“  behandelt er die entsprechenden Gesuche, sofern er auf diese auch eintritt. Die Bearbeitungszeit wird jedoch mit 6-12 Monaten veranschlagt.

Was würde das bedeuten?

Der KBVE hätte die Chance, die absoluten Vorkommnisse in einer Gegendarstellung aufzuführen. Die aufgeführten Punkte seiner heutigen Stellungnahme könnte er zudem in seine Beweisführung einbeziehen. Somit wären auch BLICK und seine Informanten gefordert, die öffentlichen Anschuldigungen im  Artikel zu beweisen.

Der Schweizerische Presserat würde ggf. öffentlich eine Richtigstellung des BLICK-Artikels vom 29.06.2017 verfügen. Der KBVE würde mit diesem Schritt seine Glaubwürdigkeit in der Öffentlichkeit unter Beweis stellen.

Hat es nun Lücken im System, oder nicht?

Die Meinungen im Fall von Bern scheinen geteilt zu sein. Doch auch  in der Welt des Sports ist z.B. die Einnahme an „verbotenen Substanzen“ untersagt. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Sportler in Doping-Skandale verwickelt werden. Sie werden mit hohen Strafen und Spielsperren belegt. Doch wie verhält es sich eigentlich in ähnlich gelagerten Fällen, wie z.B. den Lehrabschlussprüfungen? Dort kommt es auch immer wieder vor, dass Lehrmeister ihre Lernenden mit abgezweigten Prüfungsunterlagen „dopen“ und kurz vor der Lehrabschlussprüfung „aufpimpen“.

Solche Beispiele rücken unser Miliz-System ins schlechte Licht!

Werden solche Experten-Falschspieler bei den Lehrabschlussprüfungen ebenfalls gesperrt und ihres Amtes enthoben? Oder ziehen solche Vorkommnisse weitere Kreise, in denen sich viele einfach gegenseitig decken?

Es vergeht kaum ein Jahr ohne Medien-Berichte, dass Lehrabschlussprüfungs-kandidaten ganze LAP-Dokumente bei sich tragen würden. Im Jahr 2016 stand der Kanton Aargau im Fokus. Auffallend ist, dass erneut die Elektro-Branche im Rampenlicht rückte. Es musste damals sogar die vorgesehene Lehrabschlussprüfung neu geschrieben werden. Im Vorfeld der Prüfungen wurde bekannt, dass durch ein Informationsleck die aktuellen Unterlagen bei den Kandidaten bereits kursierten.

Im Kanton Bern kamen nun Informationen ans Tageslicht, die nachdenklich stimmen. Den Prüfungsexperten im Elektro-Bildungszentrum in Urtenen-Schönbühl wurden die „scharfen Dokumente“ in die Hände gedrückt. Denn Insider-Stimmen lassen Vermutungen laut werden, was eigentlich längst alle bereits wissen:

Experten können lange vor den Prüfungen die Aufgaben und Fragen einsehen. Das werde seit längerer Zeit so gehandhabt, damit sich die Prüfer besser vorbereiten können.

Was hilft jetzt wem?

Die Abgabe von scharfen Prüfungsdokumenten soll dem Prüfer helfen sich besser vorbereiten zu können? Wir stellen hier die Frage:

Hilft das nun mehr dem Prüfungs-Experten/ Lehrmeister, oder eher dem Prüfungskandidaten?

Wir wissen, dass Prüfungsexperten vor den Lehrabschlussprüfungen „gebriefed“ werden. Das ist grundsätzlich gut. Es werden damit die entsprechenden Themengebiete der Prüfung abgesteckt. Durch Abgabe der Prüfungsaufgaben, die über das „abstecken“ der Themengebiete hinaus reichen, werden Prüfungsexperten ins Vertrauen gezogen. Sie unterstehen also der Geheimhaltungspflicht. Diese Expertengremien sind nicht in etwa klein, sondern erreichen schnell gegen 20 Personen und mehr. Diese sind somit auch schwer zu überwachen.

Zu unseren Fragen:

  • Stellen etwa diese grösseren Expertengremien diese wiederkehrenden, nicht abschätzbaren Datenrisiken dar?
  • Ist es wirklich erforderlich, dass Prüfungsunterlagen lange vor der Prüfung abgegeben werden müssen?
  • Ist ein Prüfungsexperte wirklich ein guter Experte, wenn er die Prüfungsfragen im Vorfeld braucht?

Für einen guten Prüfungs-Experten reicht es u.E. aus, wenn er die Prüfungsunterlagen am Tag vor der Prüfung erhält.

Je länger die Vorbereitungszeiten der Prüfungs-Experten angesetzt werden, umso mehr steigt das Risiko für Informations-Lecks.

Trau, schau wem…

Der Fall von Bern 2017 erinnert uns an diverse Beispiele aus der Vergangenheit. Ist dieses System noch tragbar, wie es derzeit gehandhabt wird?

Es ist unbestritten: Fehlbare Prüfungs-Experten, die anvertraute Prüfungsunterlagen offen legen, schaden unserem Miliz-System. Wenn dieses System geschädigt wird, verliert es seine Berechtigung und stirbt. Als logische Konsequenz wäre ein Übertritt zum akademischen System unvermeidbar. Im akademischen System werden wir nur noch Fachleute die schulen und Fachleute die prüfen haben. Wollen wir das wirklich?

In den Expertengremien wird zudem nicht unterschieden, ob z.B. ein Prüfungsexperte als Lehrperson einer Berufsschule, oder als aktiver Lehrmeister in einem Lehrbetrieb tätig ist. Wenn das von Seite der Prüfungsleitungen nicht getan wird, dann werden mögliche Datenlecks auch kaum aktiv bekämpft.

Jeder hat also Zugriff auf (fast) alles.

Ein Prüfungs-Experte ist eine Vertrauensperson. Trotzdem werden uns immer wieder Beispiele, wie die beiden nachfolgenden Fälle, zugetragen.

Ernüchternd: Die Prüfungskandidaten wissen schon im Vorfeld ganz gut Bescheid.


Fall 1 – Jahr 2017

Die Prüfungsresultate der Lehrabschlussprüfungen sind noch nicht offiziell bekannt gegeben.  

Ein Lernender fragt seinen Lehrmeister ob er vielleicht bereits wisse, ob er – der Lernende – seine Lehrabschlussprüfung bestanden habe. Der Lehrmeister ist ebenfalls Prüfungsexperte und entgegnete dem Lernenden, dass er diese Information nicht hätte. Der Lernende behauptete aber sodann, dass sein Kollege bei einer anderen Firma das Ergebnis bereits kennen würde. Dies, weil dessen Lehrmeister – seines Zeichens ebenfalls Prüfungsexperte – auf die Baustelle kam, um die frohe Botschaft zu überbringen.

Fazit: Die Prüfungsresultate werden bereits vor der offiziellen Bekanntgabe durch gewisse Prüfungsexperten verraten. Gelegenheiten scheinen Datendiebe zu machen.


Fall 2 – Jahr 2017

Eine praktische Lehrabschlussprüfung (Elektro) ist bereits im vollen Gange. Bei einem Kandidaten wurden durch die Prüfungsaufsicht in der Lerndokumentation Beispiele gesichtet, die Teilaufgaben der aktuellen Prüfung beinhalteten. Darin hat der Lernende selber eine „Roadmap“ erstellt, wie denn die entsprechende Teil-Aufgabe der Prüfung auszuführen sei. Es war ganz klar ersichtlich, dass jeder Teilschritt darin verzeichnet war. Das kann kein Zufall sein.

Fazit: Der Lernende muss bereits im Vorfeld über Unterlagen verfügt haben, die äusserst prüfungsnah – um nicht zu sagen prüfungsgleich – daher kamen. Der Lehrmeister hat vertrauliche Unterlagen weitergegeben.


Sind das Auswirkungen des sinkenden Bildungsniveaus?

Der Schweizer Bund gibt den Prüfungskommissionen eine maximale Misserfolgsquote von 5% vor. Doch in Fachkreisen ist es unbestritten, dass dieser Wert niemals erreicht werden kann. Seit Jahrzehnten sind die Quoten je nach Fachbereich mindestens 3-4 Mal höher. Seit Jahren stimmen Branchenvertreter in das Wehklagen des sinkenden Bildungsniveaus ein. Einige Protagonisten aus der Politik, machen sogar mit einigermassen wirkamen Wahlkampf-Thesen auf sich aufmerksam:  Die Lehrabschlussprüfungen seien zu schwierig, ja sogar unfair. Sie würden darin die Gründe für die relativ hohen Misserfolgsquoten orten. Die Lehrabschlussprüfungen sollen deshalb noch mehr vereinfacht werden, wie:

  1. Die Prüfungsaufgaben müssen besser lesbar werden.
  2. Das Verständnis für die Prüfungsaufgaben muss besser ermöglicht werden.
  3. Die Aufgabenstellungen müssen vereinfacht werden.

Uns beschäftigt aber eher die Frage, weshalb sich Prüfungsexperten und Lehrmeister immer wieder verleiten lassen, ihren Lernenden vertrauliche Informationen zukommen zu lassen. Wäre es denkbar, dass genau sie für das mutmasslich „sinkende Bildungsniveau“ mitverantwortlich sind?

Viele Lernende werden heutzutage mit Informationen regelrecht überschüttet. Zumeist gegen Ende ihrer Ausbildung. Ob dies professionell ist, sei dahingestellt. Dennoch schneiden sie aber an den Prüfungen nicht viel besser ab. Wir wissen, das in einzelnen Lehrbetrieben (Namen bekannt) die Lernenden vor ihrer eigenen Lehrabschlussprüfung richtiggehend aufgedoped werden. Das heisst, dass in den letzten Monaten und Wochen vor den Prüfungen ganze Trainingsorgien veranstaltet werden. Diese sollen vermutlich die Versäumnisse des Lehrbetriebs und des Lernenden aus den vorangegangen Jahren kompensieren. Auch könnten sie zum Zweck haben, die Lernenden möglichst durch die Lehrabschlussprüfungen zu drücken.

Das Spannungsfeld mit den Erfolgsquoten

Wenn die Lernenden mehr oder weniger erfolgreich durch die Lehrabschlussprüfungen geschleust wurden, zählen nur noch die Erfolgsquoten. Viele Lehrbetriebe messen sich dann auch ganz gerne gegenseitig.

Es ist toll, wenn man als Lehrmeister sagen kann, dass 100% der Lernenden die Lehrabschlussprüfungen bestanden haben.

Die Frage ist nur, WIE die Lernenden die Prüfung bestanden haben. Über diese Details schweigen sich zu viele aus. Wir wagen hierbei eine Hypothese mit rund 3 Verhaltenstypen, die uns regelmässig auffallen:

  1. Der persönliche Geltungsdrang eines Lehrmeisters und Prüfungs-Experten spielt eine zentrale Rolle. Man kann Macht demonstrieren, wenn man vertrauliche Informationen weitergibt und sich dabei extrem gut fühlen.
  2. Der Erfolgsdrang eines Lehrmeisters und Prüfungsexperten lässt darüber hinwegsehen, dass „aufdopen“ von Lernenden nicht nachhaltig ist. Es spielt keine grosse Rolle, wie die eigenen Erfolgsquoten mit allen Mitteln erreicht wurden.
  3. Der Bereicherungsdrang von Bildungsstätten, die für Lehrabschlussprüfungs-Vorbereitungskurse zu hohe Preise verlangen, aber am eigentlichen Erfolg des Lernenden kaum interessiert sind.

Die Quadratur des Kreises

Der gesamte Sachverhalt scheint in der Mehrheit der Quadratur des Kreises sehr nahe zu kommen. Das fast Unmögliche muss möglich gemacht werden. Die eigentlich hohen Erfolgsquoten, die durch den Bund vorgegeben werden, sollen um jeden Preis erreicht werden. Doch man schafft es nicht. Man findet sich bereits mit der aktuellen Situation ab und betreibt nur noch Symptombekämpfung:

Machen sie mal eine Faust, wenn sie keine Finger haben!

Diesen Satz hören wir sehr oft. Ist vielleicht die Wurzel des Problems ganz anders gelagert?

Dennoch: Hier ist mutiges Umdenken in der Berufsbildung gefordert!

Es ist nicht sehr nachhaltig, wenn aufgedopte Kandidaten die Lehrabschlussprüfungen bestehen. Ihre kurzfristig erworbenen Kompetenzen können den nachkommenden Lernenden nur ungenügend vermittelt werden. Diese werden dann ebenfalls wieder ungenügend ausgebildet, weshalb sie vor den Lehrabschlussprüfungen wieder aufgedoped werden müssen. Es muss eine Rückkehr zur soliden Ausbildungsqualität stattfinden.

Befragen wir z.B. die Lehrbetriebe zum Thema Kosten/Nutzen in der Berufsbildung, erhalten wir in den seltensten Fällen eine befriedigende Antwort. Kaum einem Lehrbetrieb ist bewusst, dass Lernende auch Netto-Erträge für den Lehrbetrieb erwirtschaften. Mit der Thematik der  Kosten-Nutzen Analyse haben sich das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI (Seite 17)  und Avenir-Suisse schon auseinander gesetzt. Sie zeigen z.B. auf, dass Lernende für einen Lehrbetrieb nicht nur ein Kostenfaktor darstellen. Wenn Lehrbetriebe die erwirtschafteten Netto-Erträge vermehrt in die fachgerechte Ausbildung der Lernenden re-investieren würden, dann wäre dies ein erster Schritt das derzeit Unmögliche wieder möglich zu machen:

Die professionelle und reibungslose Durchführung von Lehrabschlussprüfungen und somit die Sicherstellung für einen nachhaltigen Nachwuchs an Berufsprofis!

Wir bleiben dran!

Freundlichst

#eduleaks


Was sind ihre Erfahrungen als Lehrmeister oder Prüfungs-Experte im Umgang mit Prüfungsunterlagen?

Was denken Sie über Vorfälle dieser Art, wie sie erneut im Elektrobereich stattgefunden haben?

Was müsste Ihrer Meinung nach geschehen, um solcher Informationskorruption ein Ende zu bereiten?

Hinterlassen Sie bitte einen Kommentar, wir beantworten diesen auf jeden Fall.


 

 

Sind Schulzeugnisse wirklich Momentaufnahmen?


Am 3. November 2016 veranstaltete das Laufbahnzentrum der Stadt Zürich eine Podiumsdiskussion zum Thema „Schulzeugnisse und Stellwerktest verstehen“. Rund 240 interessierte Leute haben den Anlass im Auditorium des Technoparks in Zürich besucht. Auch #eduleaks hat sich unter die Anwesenden gemischt. Dies, um mehr über die Rollen der Bildungs- und Beratungsinstitutionen zu erfahren. Auch waren mehrere Vertreter von Ausbildungsbetrieben anwesend.

Dass das Laufbahnzentrum Zürich (LBZ) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Schulzeugnisse und Stellwerktest verstehen“ veranstaltet, ist zu begrüssen. Es zeigt, dass sich das LBZ als wichtige Drehscheibe zwischen Ausbildungsbetriebe, Anbieter von Zwischenlösungen (Brückenangebote), Volksschule sowie den Schülern versteht. Interessant waren auch die beiden vorangehenden Impulsreferate zweier Protagonisten der Podiumsdiskussion:

Frau Claudia Coray, Projektleitung Stellwerk des Lehrmittelverlags St. Gallen, referierte über den Stellwerktest 8 und erläuterte dessen Grundidee und Funktion. Er ist ein gewichtiges Hilfsmittel für die Ausbildungsbetriebe, die Leistungen der Schüler einschätzen zu können. Sie sagt:

„Der Stellwerktest deckt den Bedarf an einer unabhängigen Leistungsbeurteilung der Schüler ab“

Frau Tina Mathey, Klassenlehrerin 2. Sek B, Leiterin der Fachgruppe Sekundar Stadt Zürich, referierte über den Aufbau der Schulzeugnisse und erläuterte die Aufschlüsselung der verschiedenen Bildungsniveaus. Ihre Kernaussage an die Adresse der Ausbildungsbetriebe lautet:

„Schulzeugnisse sind nur Momentaufnahmen und danach vergessen die Schüler den Stoff wieder. Hinter jeder Note steht ein Mensch.“

Diese Aussage lässt aufhorchen. Ja, hinter jeder Note und jedem Schulzeugnis steht ein Mensch. Die ganze Gesellschaft besteht schliesslich aus Menschen. Dass jedoch Schulzeugnisse nur eine Momentaufnahme sein sollen, haben die Anwesenden wohl noch nie so zu hören bekommen.

„Kann überhaupt eine Momentaufnahme entstehen, wenn ein ganzes Semester geballten Schulstoffes und Prüfungen vorausgegangen ist?“

  • Wird hier nicht Interpretationsspielraum geschaffen, der Fragen aufwirft?
  • Ist damit gemeint, dass just in diesem Moment als das Schulzeugnis ausgestellt wurde, der Schüler seine Semesterleistung ausweisen muss?
  • Eine Momentaufnahme also, die jetzt genau in diesem Moment widerspiegelt, was der Schüler 6 Monate lange geleistet hat? Aber trotzdem keine weitere Auskunft darüber gäbe, was für ein Mensch denn nun der Schüler sei?

Will man den Eltern jetzt allen Ernstes weismachen, dass die Zeugnisnoten eigentlich nicht so wichtig wären? Sondern viel mehr, was für ein Mensch denn hinter diesen Noten stünde? Selbstverständlich; der Mensch spielt auch in der Berufsbildung eine zentrale Rolle. Aber entsteht hier nicht ein verzerrtes Weltbild auf Kosten der jungen Menschen?

Auch dass der Schüler den Lern-Stoff schnell wieder vergessen würde, wurde in einer alarmierenden Leichtigkeit kommuniziert, welche engagierten Berufsbildnerinnen und Berufsbildner das Blut in den Adern gefrieren lässt.

„Dieses gefährliche Moduldenken ist einer nachhaltigen Bildung nicht förderlich.“


Verwirrende Aussagen von Lehrpersonen

Aus etlichen Gesprächen mit Lehrpersonen sowie Berufsbilderinnen und Berufsbildner stellt #eduleaks fest: Die beiden Seiten haben sich in wichtigen Punkten noch nicht ganz gefunden:

  1. Ausbildungsbetriebe wollen eine unabhängige Leistungsbeurteilung der Schüler.
  2. Die Volksschule wünscht nicht, dass der Stellwerktest durch Ausbildungsbetriebe als Selektionshilfe genutzt wird.
  3. Viele Lehrpersonen befürworten die Abschaffung des Stellwerktests.

Die Volksschule steht mit diesen Sachverhalten unter Druck. Warum denn die Ausbildungsbetriebe den Stellwerktest nicht zur Selektion nutzen dürften, lautet die immer wiederkehrende Antwort:

„Der Stellwerktest ist nur eine Momentaufnahme. Wenn der Schüler einen schlechten Tag hatte, dann fällt auch der Test unbefriedigend aus. Es steckt immer ein Mensch dahinter.“

…und weiter:

„Die Ausbildungsbetriebe würden ihre Anforderungen an die Schüler stetig steigern. Für Schüler würde es immer schwieriger werden, eine passgenaue Lehrstelle zu finden.“

Die öffentlichen Medien berichten dazu auch gerne mal, dass man als Schüler schon fast einen Hochschulabschluss für eine Lehrstelle vorweisen müsse.

Doch sind die Schulzeugnisse und Stellwerktest wirklich nur Momentaufnahmen? Im Fokus der Ausbildungsbetriebe wirkt die Argumentation der Volksschule wie eine durchdachte Augenwischerei.

„Ist #eduleaks einer grossen Bildungslüge auf der Spur?“

Viele Ausbildungsbetriebe wünschen sich einen kompetenten und verlässlichen Partner an ihrer Seite. Eine Volksschule die ehrlich kommuniziert, wie es  z.B. um den durchschnittlichen Teil ihrer Schulabgänger steht und nicht einfach ihre Schüler an die nächste Bildungsstufe weiterschiebt.

Es ist von signifikanter Relevanz, die Schulabgänger aufgrund ihrer Schulzeugnisse möglichst genau beurteilen zu können. Denn die angehenden Lernenden sollen in ihrer Ausbildung Erfolgserlebnisse erfahren dürfen und spüren, was in der Wirtschaft mit guten Leistungen machbar ist.

„Würden die Ausbildungsbetriebe ausschliesslich anhand der Schulnoten rekrutieren, würde die Lehrabbruchsquote im ganzen Land dramatisch ansteigen.“

Muss die Notenwahrheit der Schulzeugnisse somit in Frage gestellt werden?  Kann Sie für eine adäquate Einschätzung der Schüler noch verwendet werden?


Ausbildungsbetriebe nehmen Verantwortung war

In Fachkreisen ist es unbestritten, dass die Notenwahrheit der Schulzeugnisse neues Vertrauen gewinnen muss. Solange dies nicht der Fall sein wird, werden die Ausbildungsbetriebe den Stellwerktest weiterhin als unabhängige Einschätzungshilfe einsetzen und verlangen.

Diverse Vertreter von Ausbildungsbetrieben haben sich in der Fragerunde zu Wort gemeldet:

„Nur mit firmeneigenen Eignungstest und einer guten Schnupperlehre, kann ein angehender Lernender anhand seines persönlichen Potentials eingeschätzt werden.“

Die Volksschulen bezeichnen die Eignungstests der Ausbildungsbetriebe gerne „…als zu streng…“ und „…dem Niveau der Volksschule nicht entsprechend…“.

Mit anderen Worten:

„Die Volksschule erlaubt sich, den Bildungsvertretern aus der Wirtschaft die Beurteilungskompetenz abzusprechen, einen stufen-und niveaugerechten Eignungstest durchführen zu können.“

Es scheint jedoch, als wäre die Wirtschaft auf diese Disharmonie aufmerksam geworden. Sie hat zwischenzeitlich mit einem interessanten Ansatz reagiert.


Obligatorischer „StartUp Mathematik- und Geometriekurs“

In der Elektrobranche des Kantons Zürich und neu auch im Kanton Bern werden Schüler mit gültigem Lehrvertrag zur Teilnahme an obligatorischen StartUp-Vorkursen angemeldet. Sie finden ausserhalb der regulären Schulzeitpräsenzen der Schüler statt. Den Schülern bieten die Kurse die Möglichkeit ihre Kenntnisse in Mathematik-und Geometrie aufzufrischen. Und dies mit beachtlichem Erfolg. Die Teilnehmerzahlen schnellten gegenüber 2015 im Jahr 2016 um das 6-fache empor.

„Es ist nicht die Aufgabe der Wirtschaft, die Versäumnisse der Volksschule zu korrigieren“.


Zuviele Reibungsverluste

Die Fälle scheinen sich zu häufen, in denen sich offensichtlich gut benotete Schüler bewerben und dann in firmeneigenen Eignungstests schlecht abschneiden. Ein Passungsproblem?

Folgende Frage an Frau Tina Mathey soll deshalb erlaubt sein:

„Ist somit der firmeneigene Eignungstest auch nur eine weitere Momentaufnahme?“

Wird zudem die verantwortliche Lehrperson mit den entsprechenden Test-Ergebnissen konfrontiert, wurden laut Aussagen schon folgende Antworten entgegnet:

„…ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der Schüler so schlecht abgeschnitten hat…“

…und weiter:

„…ihre Note von 2.0 in Deutsch ist wirklich viel schlechter als meine Note 4.5 – Aber wissen Sie, wir passen eben die Prüfungen dem Niveau der Schüler an…“


#eduleaks zeigt die rote Karte

Werden diese Fakten neutral betrachtet, ist die wachsende Unzufriedenheit der Ausbildungsbetriebe zu verstehen.

 

Zu unseren Fragen:

  1. Wenn bereits Prüfungen dem Niveau der Schüler angepasst werden; wie können die Schüler jemals einen erfolgreichen Übertritt in die Wirtschaft schaffen?
  2. Verspüren die Schüler überhaupt einen gewissen Leistungsdruck in der Schule, dem sie später in der Wirtschaft wieder begegnen werden?
  3. Wie viele Momentaufnahmen will die Volksschule in der Leistungsbeurteilung der Schüler noch zulassen?
  4. Versteht die sich Volksschule wirklich als kompetenter Wegbereiter für die Schüler, um diese in ihre geeigneten Bahnen zu lenken?
  5. Versteht sich die Volksschule wirklich als Begleitinstitution der Schüler, dessen „Menschendasein“ ihr in der Wertediskussion rund um Zeugnisnoten so wichtig sind?
  6. Wäre es nicht im ureigenen Interesse der Volksschule, ein verlässlicher Partner für die Ausbildungsbetriebe zu sein? Um erfolgreiche Berufsleute ausbilden zu können?
  7. Oder könnte es sogar sein, dass die Volksschule den Schülern lieber den Weg ans Gymnasium ebnet, um sich selber aus der Schusslinie zu nehmen
  8. Wäre hier ein unabhängiges Beobachtungs-und Bewertungsorgan angebracht? Ähnlich dem Stellwerktest?

Fazit

Die Podiumsdiskussion des LBZ war sehr aufschlussreich und interessant. Wir konnten im Anschluss mit anwesenden Personen sprechen. Solche Anlässe sind wichtig für die Bildungslandschaft Schweiz und den Dialog zwischen allen Anspruchsgruppen. Aber über eines scheinen sich alle einig zu sein:

„Eigentlich ist es klar wie alles laufen müsste, doch die verschiedenen Anspruchsgruppen arbeiten nicht optimal zusammen“.

Die Zusammenarbeit zwischen Lehrbetrieb, Anbieter von Zwischenjahren (Brückenangebote) und der Volksschule muss verbessert werden. Alle Beteiligten müssen sich als Bildungspartner verstehen, deren einziges Ziel es sein sollte, unsere Jugend zu selbständigen Individuen zu entwickeln.

Es nützt uns allen nichts, wenn Schüler lernen müssen, dass Pythagoras einst Dichter und Komponist war (Quelle: Lehrmittel Klett) – und somit die wesentlichen Inhalte der Dreiecksberechnung nur noch am Rande streifen. Wenn dann zusätzlich die erwähnte „Vergesslichkeit“ der Schüler zu Buche schlägt, bleibt da wohl vom Schulstoff nicht mehr viel hängen.

Der Stellwerktest ging aus der gesamten Diskussion gestärkt hervor. Er ist und bleibt das hilfreichste Instrument, um die Schulleistungen der Schüler mit den Anforderungen der Berufsbildung abzugleichen.

Muss das Thema „Bildung in Europa und der Schweiz“ neu gedacht werden?

Wir bleiben dran.


Waren Sie auch an der Podiumsdiskussion dabei?

Welche Eindrücke und Erkenntnisse haben Sie mitgenommen?

Sind Sie eine Lehrperson, oder ein Vertreter eines Ausbildungsbetriebs?

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit und schreiben Sie einen Kommentar. Wir werden diesen bestimmt beantworten.


 

 

QV-Vorbereitungen Elektro: Ist ein Profiteur entlarvt?


Qualifikationsverfahren 2017

Es ist wieder soweit. Die nächste Runde der Qualifikationsverfahren 2017 (QV) steht an. Viele Lehrbetriebe bereiten ihre Lernenden dafür vor. Etliche Lehrbetriebe schicken deshalb ihre Lernenden bei Drittanbietern in die QV-Vorbereitung. Die Kostenunterschiede sind jedoch frappant!

Dieser Tage flattern wieder Flyer der Anbieter von QV-Vorbereitungen in den Briefkasten. Für Lehrbetriebe die keine eigenen QV-Vorbereitungen durchführen, kann das eine gute Alternative sein. Die Lernenden erleben eine Vorbereitung, die sehr nahe an einer QV-Aufgabe orientiert ist. Sie spielen mündliche und praktische Fächer durch. Die theoretischen Fächer werden zudem von den Berufsschulen mit älteren Prüfungsserien trainiert.

Doch für welche QV-Vorbereitung soll sich ein Lehrbetrieb entscheiden? Die Kosten bei Drittanbietern gehen weit auseinander. Soweit, dass #eduleaks.com sich entschieden hat, diese wiederum zu publizieren.

Verschiedene Möglichkeiten

Im Kanton Zürich hat ein Elektro-Lehrbetrieb verschiedene Möglichkeiten, seine Lernenden in eine QV-Vorbereitung anzumelden.


Das Elektro-Bildungs-Zentrum EBZ in Effretikon bietet QV-Vorbereitungen wie folgt an; alle Preise exkl. Mwst.:

Elektroinstallateur EFZ:

  1. 5-Tageskurs mit Theorie und Praxis: CHF 1’250.-
  2. 3-Tageskurs nur Theorie: CHF 540.-
  3. 3-Tageskurs nur Praxis: CHF 720.-
  4. 6-Abendkurs nur Theorie: CHF 590.-

Montage-Elektriker EFZ:

  1. 3-Tageskurs nur Praxis: CHF 620.-
  2. 2- Tageskurs nur Theorie: CHF 390.-

Die Schule E-Profi in Eschenbach SG bietet QV-Vorbereitungen wie folgt an; alle Preise inkl. Mwst.:

Elektroinstallateur EFZ:

  1. 4-Tageskurs mit Theorie und Praxis: ca. CHF 2’500.-

Montage-Elektriker EFZ:

  1. 3-Tageskurs mit Theorie und Praxis: ca. CHF 1’900.-

Konklusion

Die Kosten einer QV-Vorbereitung sind leicht zu errechnen. Wenn eine Lehrabschlussprüfung 1:1 durchgespielt wird, dann schlägt das pro Lernender mit rund 25-30 Stunden zu Buche.

Die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner überwachen die Vorbereitungen auf Fachebene. Mit dem dazu benötigten Material kostet eine QV-Vorbereitung rund CHF 1’100.- bis CHF 1’200.- pro Lernender. Aber nur wenn ein Lehrbetrieb auch die entsprechende Infrastruktur dafür hat.


Aufgepasst bei Drittanbietern

Unter den Drittanbietern machen sich offensichtlich Profiteure breit. Auf Kosten der Berufsbildung scheinen sie mit horrenden Preisen, den Lehrbetrieben das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein Anbieter stach uns dabei erneut ins Auge:

  • E-Profi aus 8733 Eschenbach SG

Die Schule E-Profi hat bereits im  #eduleaks-Schulenvergleich 2016  bei Preis/Leistung sehr differenziert abgeschnitten. Auch in diesem Angebots-Segment scheint die E-Profi massiv teurer zu sein als ihre Mitbewerber. Nämlich fast das Doppelte!

„Sich auf Kosten der Lehrbetriebe und der Berufsbildung zu bereichern, passt nicht in die Bildungslandschaft Schweiz“

Ist die Kurs -Qualität dann ebenfalls um fast 100% besser, als jene der Mitbewerber?

Wir bleiben auf jeden Fall dran.


Haben Sie auch schon Lernende in QV-Vorbereitungskurse geschickt?

Was waren Ihre Erfahrungen und wie beurteilen Sie das Preisleistungsverhältnis?

Würden Sie Ihre Lernenden erneut in einen QV-Vorbereitungskurs schicken? Wenn ja, weshalb?

Kennen Sie noch weitere Anbieter?

Bitte schreiben Sie einen Kommentar und wir werden Ihn sicher beantworten.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schulenvergleich 2016 – Weiterbildung Fachbereich Elektro


Weiterbildung – doch welche Schule?

Die Bildungsangebote in der höheren Berufsbildung sind sehr unterschiedlich. Dieser Beitrag bezieht sich auf Weiterbildungen im Fachbereich Elektro.  Verglichen werden dabei 9 Bildungsstätten. Sie alle bieten die Schulungsgänge Sicherheitsberater/-in FA, Elektro-Projektleiter/-in FA, Eidg. Dipl. Elektroinstallateur/-in HFP und Telematik-Meister/-in HFP an.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Firmen die ihre Mitarbeiter bei Weiterbildungen aktiv unterstützen, sind diese Vergleiche eine wichtige Entscheidungshilfe.

„Die finanziellen Ressourcen können effektiver eingesetzt werden.“

Mit diesem Schulenvergleich wird nun das jeweilige Preis-/Leistungsverhältnis offengelegt. Für die Entscheider von Unternehmen stellt sich die zentrale Frage:

„Was dürfen Weiterbildungen überhaupt kosten?“

Es werden in den Fazit immer die drei teuersten Schulen untereinander verglichen. Um die Aussagekraft zu erhöhen, wurden durchschnittliche Kurskosten errechnet und den individuellen Kurskosten der Schulen gegenüber gestellt.

Die Zusammenfassung am Schluss bringen die Erkenntnisse auf den Punkt.


Weiterbildungsangebote

Elektro-Sicherheitsberater/-in mit eidg. Fachausweis (FA)

  • Durchschnittliche Kurskosten aller Angebote: CHF 7’245.00
  • Die Beiträge der Paritätischen Kommission (PK) sind variierend.
Elektro-Sicherheitsberater/-in  BS

 

Schule Kurspreis Schul- prüfung Kopier- kosten Kosten Schulbücher Total der Kurskosten Lekt. Dauer Sem. Fr./Lek. VSEI- Prüfung Kosten der Ausbildung
EAZ 4’800.00 300.00 inkl. ca. 500.00 5’600.00 472 3 11.86 1’050.00 6’650.00
TBZ 4’320.00 300.00 40.00 ca. 500.00 5’160.00 480 2 10.75 1’050.00 6’210.00
STFW 5’200.00 375.00 inkl. ca. 500.00 6’075.00 504 2 12.05 1’050.00 7’025.00
IBW 8’250.00 375.00 inkl. inkl. 8’550.00 480 3 17.81 1’050.00 9’600.00
ZBW 8’250.00 375.00 inkl. inkl. 8’550.00 570 3 15.00 1’050.00 9’600.00
IBZ 9’090.00 375.00 inkl. ca. 500.00 9’910.00 433 3 22.88 1’050.00 10’960.00
e-profi 8’800.00 375.00 200.00 ca. 500.00 9’750.00 350 2 27.86 1’050.00 10’800.00
GBW 5’550.00 375.00 510.00 ca. 500.00 6’860.00 540 3 12.70 1’050.00 7’910.00
agsbs 3’950.00 375.00 inkl. ca. 500.00 4’750.00 480 2 9.89 1’050.00 5’800.00

Fazit über die drei teuersten Schulen in absteigender Form

IBZ :
  • Die IBZ ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 9’910.00 an erster Stelle der teuersten Schulen. Sie ist rund 36.8% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die IBZ bietet rund 137 Lektionen weniger an als die ZBW. Die ZBW bietet mit 570 Lektionen am meisten Lektionen für die Studenten an. Jedoch  ist die IBZ rund CHF 1’360.00 teurer als die ZBW.
e-profi :
  • Die e-profi (e-profi.ch) ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 9’745.00 an zweiter Stelle der teuersten Schulen. Sie ist rund 34.6% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die e-profi (e-profi.ch) bietet nochmals rund 83 Lektionen weniger an als die IBZ – ist aber nur CHF 160.00 günstiger als die IBZ.
  • Die e-profi (e-profi.ch) bietet sogar satte 220 Lektionen weniger an als die ZBW – ist jedoch rund CHF 1’200.00 teurer als die ZBW.
IBW :
  • Die IBW ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 8’850.00 an dritter Stelle der teuersten Schulen. Die IBW liegt preislich zwar mit der ZBW gleich, aber sie bietet rund 90 Lektionen weniger an als die ZBW. Die IBW ist rund 22.1% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die IBW bietet rund 130 Lektionen mehr an als die e-profi – ist aber CHF 1’200.00 günstiger als die e-profi.

Elektro-Projektleiter/-in mit eidg. Fachausweis (FA)

  • Durchschnittliche Kurskosten aller Angebote:  CHF 6’310.00
  • Die Beiträge der Paritätischen Kommission (PK) sind variierend.
Elektro-Projektleiter/-in FA
Schule Kurspreis Schul- prüfung Kopier- kosten Kosten Schulbücher Total der Kurskosten Lekt. Dauer Sem. Fr./Lek. VSEI- Prüfung Kosten der Ausbildung
EAZ 4’800.00 800.00 inkl. ca. 500.00 6’100.00 460 3 13.26 850.00 6’950.00
TBZ 3’800.00 300.00  40.- ca. 500.00 4’640.00 400 2 11.60 850.00 5’490.00
STFW 4’800.00 560.00 inkl. ca. 500.00 5’860.00 384 2 15.26 850.00 7’025.00
IBW 5’550.00 550.00 inkl. inkl. 6’100.00 440 3 13.86 850.00 6’950.00
ZBW 5’310.00 850.00 inkl. inkl. 6’160.00 440 2 14.00 850.00 7’010.00
IBZ 7’140.00 480.00 inkl. ca. 500.00 8’120.00 339 2 23.95 850.00 8’970.00
e-profi 7’500.00 450.00  200.- ca. 500.00 8’650.00 290 2 29.82 850.00 9’500.00
GBW 4’700.00 400.00 360.- ca. 500.00 5’960.00 470 3 12.68 850.00 6’810.00
agsbs 4’100.00 600.00 inkl. ca. 500.00 5’200.00 440 2 11.81 850.00 6’050.00

Fazit über die drei teuersten Schulen in absteigender Form

E-Profi :
  • Die e-profi (e-profi.ch) ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 8’650.00 an erster Stelle der teuersten Schulen. Sie ist rund 37.1% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die e-profi (e-profi.ch) bietet rund 180 Lektionen weniger an als die GBW. Die GBW bietet mit 470 Lektionen am meisten Lektionen für die Studenten an. Jedoch  ist die e-profi satte  CHF 2’690.00 (+45.1%) teurer als die GBW.
IBZ :
  • Die IBZ ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 8’120.00 an zweiter Stelle der teuersten Schulen. Sie ist rund 30.1% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die IBZ bietet  rund 49 Lektionen mehr an als die e-profi – ist aber CHF 530.00 günstiger als die e-profi.
  • Die IBZ bietet sogar satte 131 Lektionen weniger an als die GBW – ist jedoch rund CHF 2’160.00 teurer als die GBW.
ZBW :
  • Die ZBW ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 6’160.00 an dritter Stelle der teuersten Schulen. Die ZBW ist rund 2.4% günstiger als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die ZBW bietet rund 150 Lektionen mehr an als die e-profi – ist aber satte CHF 2’490.00 günstiger als die e-profi.

 

Eidg. Dipl. Elektroinstallateur/-in  HFP

  • Durchschnittliche Kurskosten aller Angebote:  CHF 8’944.45
  • Die Beiträge der Paritätischen Kommission (PK) sind variierend.
Eidg. Dipl. Elektroinstallateur/-in HFP
Schule Kurspreis Schul- prüfung Kopier- kosten Kosten Schulbücher Total der Kurskosten Lekt. Dauer Fr./Lek. VSEI- Prüfung Kosten der Ausbildung
EAZ 7’350.00 1’200.00 inkl. ca. 1000.00 9’550.00 500 3 19.10 1’100.00 10’650.00
TBZ 6’900.00 950.00 60.00 ca. 1000.00 8’910.00 480 3 18.56 1’100.00 10’010.00
STFW 5’400.00 1’250.00 inkl. ca. 1000.00 7’650.00 432 2 17.70 1’100.00 7’025.00
IBW 7’300.00 950.00 inkl. inkl. 8’250.00 480 2 17.18 1’100.00 9’350.00
ZBW 7’420.00 1’000.00 inkl. inkl. 8’420.00 540 2 15.60 1’100.00 9’520.00
IBZ 8’220.00 1’400.00 inkl. ca. 1000.00 10’620.00 404 2 26.28 1’100.00 11’720.00
e-profi 10’300.00 950.00 300.00 ca. 1000.00 12’550.00 360 3 34.86 1’100.00 13’650.00
GBW 5’060.00 950.00 360.00 ca. 1000.00 7’370.00 506 3 14.56 1’100.00 8’470.00
agsbs 4’880.00 1’300.00 inkl. ca. 1000.00 7’180.00 530 2 13.54 1’100.00 8’280.00

Fazit über die drei teuersten Schulen in absteigender Form

e-profi :
  • Die e-profi (e-profi.ch) ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 12’550.00 an erster Stelle der teuersten Schulen. Sie ist rund 40.3% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die e-profi (e-profi.ch) bietet rund 180 Lektionen weniger an als die ZBW. Die ZBW bietet mit 540 Lektionen am meisten Lektionen für die Studenten an. Jedoch  ist die e-profi satte  CHF 4’130.00 (+67.1%) teurer als die ZBW.
IBZ :
  • Die IBZ ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 10’620.00 an zweiter Stelle der teuersten Schulen. Sie ist rund 18.7% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die IBZ bietet rund 44 Lektionen mehr an als die e-profi – ist aber CHF 1’930.00 günstiger als die e-profi.
  • Die IBZ bietet sogar satte 136 Lektionen weniger an als die ZBW – ist jedoch rund CHF 2’200.00 teurer als die ZBW.
TBZ :
  • Die TBZ ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 8’910.00 an dritter Stelle der teuersten Schulen. Die TBZ ist rund CHF 34.45 günstiger als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
  • Die TBZ bietet rund 120 Lektionen mehr an als die e-profi – ist aber satte CHF 3.640.00 günstiger als die e-profi.

Eidg. Dipl. Telematik-Meister/-in HFP

  • Durchschnittliche Kurskosten aller Angebote:  CHF 7’660.00
  • Die Beiträge der Paritätischen Kommission (PK) sind variierend.
Schule Kurspreis Schul- prüfung Kopier- kosten Kosten Schulbücher Total der Kurskosten Lekt. Dauer Sem. Fr./Lek. VSEI- Prüfung Kosten der Ausbildung
EAZ Anfrage 1’200.00 300.00 ca. 600.00 nicht bek. 500 3 850.00
TBZ  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —
STFW 4’300.00 770.00 inkl. ca. 600.00 5’670.00 700 2 8.10 850.00 7’025.00
IBW  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —
ZBW  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —
IBZ  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —
e-profi 8’200.00 650.00 200.00 ca. 600.00 9’650.00 400 2 24.12 850.00 10’500.00
GBW  —  —  —  —  —  —  —  —  —  —
agsbs  —  —  —  —  —  —  —  —  —

Fazit über die zwei erfassten Schulen in absteigender Form

e-profi :
  • Die e-profi (e-profi.ch) ist mit ihrem Angebot mit den Kurskosten von CHF 9’650.00 an erster Stelle der beiden Schulen. Sie ist rund 26% teurer als die erhobenen Durchschnittskosten in diesem Schulungsgang.
STFW :
  • Die STWF bietet rund 300 Lektionen mehr an als die e-profi. Die STFW bietet mit 700 Lektionen am meisten Lektionen für die Studenten an. Jedoch  ist die e-profi satte  CHF 3’980.00 (+70.2%) teurer als die STWF.

Zusammenfassung:

Die e-profi (e-profi.ch) in Eschenbach hebt sich von anderen Schulen ab – vor allem preislich.

Ausser beim Schulungsgang „Elektro-Sicherheitsberater/-in FA“ ist die e-profi (e-profi.ch)bei allen analysierten Schulungsgängen um durchschnittlich 32.1% teurer, als die erhobenen Durchschnittskosten der restlichen Anbieter.

Die e-profi (e-profi.ch) bietet über alle Schulungsgänge durchschnittlich rund 186 Lektionen weniger an, als jene Schulen mit der grössten Anzahl an Lektionen.

Wir bleiben dran.


Haben Sie bereits Erfahrungen mit diesen Schulen gemacht?

Haben Sie einen Schulungsgang bei einer der verglichenen Schulen absolviert? Wie war die Qualität? Würden Sie die Schule wieder besuchen?

Waren Sie bei einem anderen Anbieter, der nicht aufgeführt wurde?

Wie war die Qualität der Dozenten und der Schulungs-Unterlagen?

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